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Einführung

EduBeam ist ein kostenloses, browserbasiertes Werkzeug für die Statik ebener Stabtragwerke – Balken, Rahmen und Fachwerke. Sie zeichnen das Tragwerk, setzen Lager und Lasten, und der Finite-Elemente-Solver rechnet alles in dem Moment neu, in dem Sie etwas ändern. Keine Schaltfläche „Berechnen“, keine Installation, kein Konto.

Starten Sie EduBeam in einem neuen Tab und folgen Sie dem Schnellstart.

Ein statisch unbestimmter Balken, live im Browser gelöst

Was EduBeam kann

BereichMöglichkeiten
TragwerkeEbene (x–z) Balken, Durchlaufträger, Rahmen und Fachwerke aus Knoten und 2D-Balkenelementen (Timoshenko-Balken). Endgelenke machen aus jedem Stab einen Fachwerkstab.
LagerBeliebige Kombination gehaltener Freiheitsgrade Dx, Dz, Ry an einem Knoten → Einspannung, Festlager, Loslager, Schiebehülse … Schräge Lager über einen Winkel des Knotenkoordinatensystems.
LastenKnotenkräfte und -momente, vorgegebene Verschiebungen (Auflagersenkungen), gleichmäßig verteilte und Trapez-Streckenlasten (global oder lokal), Einzellasten an beliebiger Stelle eines Stabs sowie gleichmäßige und ungleichmäßige Temperaturlasten.
ErgebnisseVerformte Form (Biegelinie), Normalkraft N, Querkraft Vz, Biegemoment My, Auflagerreaktionen, Knotenverschiebungen, Stabendkräfte und Elementsteifigkeitsmatrizen.
BerechnungLineare statische Berechnung mit einem Lastfall. Die Ergebnisse sind für das lineare Modell exakt (keine Netzverfeinerung nötig).
DateienProjekte als JSON speichern/öffnen, ein ganzes Modell als URL teilen, einen schreibgeschützten Viewer einbetten. Alles bleibt auf Ihrem Gerät.
EinheitenUnabhängig wählbare Einheiten für Länge, Fläche, Flächenträgheitsmoment, Masse, Kraft, Moment und Spannung (metrisch und angloamerikanisch).

Was EduBeam (noch) nicht kann

Die Grenzen vorab zu kennen spart Zeit:

  • Nur 2D – kein Verhalten aus der Ebene heraus, keine räumlichen Rahmen.
  • Nur lineare Statik – keine Theorie II. Ordnung (P–Δ), kein Knicken, keine Dynamik, keine Plastizität.
  • Ein Lastfall – keine Lastfallkombinationen oder Umhüllenden. Modellieren Sie jeden Fall getrennt (als eigene Datei oder eigenen Link speichern).
  • Kein Eigengewicht – bei Bedarf als Streckenlast ansetzen.
  • Keine Nachweise – EduBeam liefert Schnittgrößen und Verformungen; die Bemessung nach Norm bleibt Ihnen überlassen.

Wenn Ihnen eine Funktion fehlt, eröffnen Sie ein Issue.

Für wen ist EduBeam gedacht?

  • Studierende der Technischen Mechanik und Baustatik, die sofortige Rückmeldung zu Handrechnungen wollen. Siehe Ergebnisse von Hand prüfen.
  • Lehrende, die zeigen, wie Lager, Gelenke und Lasten die Schnittgrößenverläufe verändern – live, am Beamer, in einer von 11 Sprachen.
  • Ingenieurinnen und Ingenieure, die eine schnelle Plausibilitätsprüfung brauchen, bevor sie das „große“ Programm öffnen.

Aufbau der Dokumentation

  1. Erste Schritte – diese Seite, der 10-Minuten-Schnellstart und fertige Beispiele.
  2. Modellierung – je eine Seite pro Baustein: Benutzeroberfläche, Knoten & Lager, Elemente, Materialien & Querschnitte, Lasten, Einheiten & Einstellungen.
  3. Ergebnisse – wie man Diagramme und Tabellen liest und sie überprüft.
  4. Dateien & TeilenJSON-Projekte, Links und der einbettbare Viewer.
  5. ReferenzTastatur & Maus, Fehlerbehebung und die FAQ.
  6. TheoriehandbuchVorzeichenkonvention und die Elementformulierungen für Balken und Fachwerkstab.

Sprachen

Die Oberfläche ist auf Deutsch, Englisch, Tschechisch, Spanisch, Französisch, Polnisch, Portugiesisch, Russisch, Ukrainisch, Thai und Chinesisch verfügbar. EduBeam wählt die Sprache anhand des Browsers; ändern Sie sie unter Einstellungen → Sprache & Region oder öffnen Sie die App mit dem Parameter ?lang=, z. B. run.edubeam.app/?lang=de.

Autoren & Danksagung

EduBeam wird von Jan Voříšek geleitet, dem Maintainer und Produktdesigner der modernen Web-Version. Die Browser-Version wird unabhängig von der ČVUT entwickelt; das ursprüngliche Desktop-EduBeam für Windows/Linux wurde von Bořek Patzák, Jan Stránský und Vít Šmilauer am Lehrstuhl für Mechanik der Fakultät für Bauingenieurwesen der Tschechischen Technischen Universität Prag entwickelt. Der Solver ist die Open-Source-Bibliothek ts-fem.
Jan Voříšek

Jan Voříšek

Leitender Entwickler & Produktdesigner

Bořek Patzák

Bořek Patzák

FEM-Solver, Autor der ursprünglichen Anwendung

Mitmachen

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